€ FIBI Finanzen
Taschengeld

Der ultimative Taschengeld-Guide 2026

29. März 2026
3 Min. Lesezeit
105 Aufrufe

Wie viel Taschengeld ist angemessen? Der komplette Guide mit Altersempfehlungen, Tipps und wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Die Frage "Wie viel Taschengeld soll mein Kind bekommen?" beschäftigt Eltern seit Generationen. Zu wenig, und das Kind lernt nichts über Geldmanagement. Zu viel, und der Wert des Geldes geht verloren. Dabei ist die Zahl selbst gar nicht das Wichtigste – entscheidend ist, wie konsequent und altersgerecht das Taschengeld eingesetzt wird.

In diesem umfassenden Guide erfährst du alles, was du über Taschengeld wissen musst – basierend auf aktuellen Empfehlungen und praktischen Erfahrungen tausender Familien.

Die Taschengeld-Tabelle nach Alter

Hier sind die aktuellen Empfehlungen für Taschengeld nach Alter:

  • 6 Jahre: 1-2 € pro Woche
  • 7 Jahre: 2-3 € pro Woche
  • 8 Jahre: 2-3 € pro Woche
  • 9 Jahre: 3-4 € pro Woche
  • 10 Jahre: 15-20 € pro Monat
  • 11 Jahre: 18-22 € pro Monat
  • 12 Jahre: 20-25 € pro Monat
  • 13 Jahre: 25-30 € pro Monat
  • 14 Jahre: 30-35 € pro Monat
  • 15 Jahre: 35-45 € pro Monat
  • 16+ Jahre: 45-60 € pro Monat

Diese Spannen sind Orientierungswerte, keine Vorschrift. Das Haushaltseinkommen, die Region und das, was im Freundeskreis üblich ist, spielen ebenfalls eine Rolle. Wichtiger als der exakte Betrag ist, dass er zur restlichen Familienplanung passt und für dich dauerhaft tragbar ist.

Wöchentlich oder monatlich?

Bei jüngeren Kindern (bis etwa 9 Jahre) hat sich eine wöchentliche Auszahlung bewährt: Eine Woche ist für sie ein überschaubarer Zeitraum, den sie planen können. Ab etwa 10 Jahren lohnt sich der Wechsel auf eine monatliche Zahlung – genau dann, wenn auch das Konzept von "bis zum Monatsende reichen muss" langsam Sinn ergibt. Der Wechsel selbst ist ein guter Anlass für ein kurzes Gespräch über größere Zeiträume und Planung.

Wichtige Regeln

  1. Regelmäßigkeit ist König - Immer am gleichen Tag, ohne Ausnahmen. Nur so wird Taschengeld verlässlich und planbar – die Grundlage jeder Budgetierung.
  2. Keine Vorschüsse - Das Kind muss lernen zu planen. Ein Vorschuss nimmt die wichtigste Lektion (warten können) wieder weg.
  3. Nicht als Strafe kürzen - Taschengeld ist zum Lernen da, nicht zur Disziplinierung. Für Fehlverhalten gibt es andere Konsequenzen.
  4. Sparen ermöglichen - Mindestens 10% sollten gespart werden können, ohne dass es weh tut. Das schafft die Basis für spätere große Sparziele.
Tipp von FIBI

Taschengeld neu gedacht

FIBI: der Finanz-Tutor für Familien. Kostenlos starten.

Kostenlos starten

Häufige Fragen

Muss Taschengeld für alles reichen? Nein. Notwendige Dinge (Kleidung, Schulmaterial) zahlen in der Regel weiterhin die Eltern. Taschengeld ist für Wünsche und zum Lernen von Eigenverantwortung gedacht.

Was, wenn das Taschengeld schon nach zwei Tagen ausgegeben ist? Genau das ist eine wichtige, aber ungefährliche Lektion. Nicht nachschießen – beim nächsten Mal wird bewusster geplant.

Praktische Umsetzung mit FIBI Finanzen

Mit unserer App automatisierst du die Taschengeld-Zahlung. Jeden Sonntag um 8 Uhr landet das Geld automatisch auf dem virtuellen Konto deines Kindes. Kein Vergessen, keine Diskussionen – und dank Transaktionsverlauf sehen sowohl Eltern als auch Kinder jederzeit, wann wie viel gezahlt wurde.

Fazit

Taschengeld ist eines der wichtigsten Werkzeuge der Finanzbildung. Starte früh, sei konsequent, und gib deinem Kind die Chance, aus eigenen – kleinen, ungefährlichen – Fehlern zu lernen.

Tipp von FIBI

Kinder lernen Umgang mit Geld

Aufgaben, Sparziele und Lektionen in einer App.

Jetzt ausprobieren
Taschengeld
Taschengeld Tabelle
Taschengeld Empfehlung
Kinder Taschengeld

Beitrag teilen

Starte jetzt mit FIBI Finanzen

Bringe deinen Kindern spielerisch den Umgang mit Geld bei und stärke die Finanzkompetenz deiner Familie.